Counter-Strike 2: E-Sport-Szene reagiert auf CS:GO-Update

Counter-Strike 2: E-Sport-Szene reagiert auf CS:GO-Update
Foto: Counter-Strike 2: Ganz so wie CS:GO wird das neue Update wohl nicht mehr aussehen. / Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa

Counter-Strike 2: So lautet das Update für Counter-Strike: Global Offensive, das Entwickler Valve nach langen Spekulationen bestätigt hat. Die E-Sport-Szene reagierte schnell auf die Neuerungen.

Einige Profispieler, Streamer und Kommentatoren durften das Update auf Einladung bereits im Voraus spielen und zur Entwicklung beitragen. «Es war hart, so lange zu schweigen, aber verdammt, hat es sich gelohnt», schrieb etwa der ehemalige Spitzenspieler Christopher «GeT_RiGhT» Alesund auf Twitter.

Mit dem Update wechselt das ursprünglich 2012 erschienene Spiel auf den moderneren Source-2-Unterbau. Alte Karten und Waffenskins wurden mit Schatten und Reflexionen visuell aufbereitet. Die Kommunikation mit den Spielservern soll flexibler und schneller ablaufen.

Counter-Strike 2: Neue Physik für Rauchgranaten

Einige Änderungen könnten aber auch einen taktischen Einfluss haben. Florian «syrsoN» Rische wies in einem Video auf die veränderten Rauchgranaten hin, die auf die Umgebung reagieren. Detonierende Granaten drücken den Rauch weg und ermöglichen so die Durchsicht. «Das wird das Spiel sehr verändern. Es wird schwierig sein, sich daran anzupassen», sagte der ehemalige BIG-Spieler.

Am Abend startete das Update in die geschlossene Betaphase. Profispieler berichteten auf Twitter fleißig über ihren Zugriff. Dem ehemaligen BIG-Spieler Owen «smooya» Butterfield schauten zeitweise über 150.000 Interessierte im Stream zu, wie das Spiel direkt erstmal abstürzte. «Leute, ich glaube, das Spiel ist nicht für mich», sagte er schon im ersten Onlinematch.

Für alle soll das Update laut Valve im Sommer verfügbar sein. Der Zeitpunkt der E-Sport-Premiere bleibt noch unklar. Laut Alex Inglot, Commissioner der ESL Pro League, gab in einem Statement zunächst an, dass die Liga das Update «über die nächsten Wochen» unter die Lupe nehmen werde.

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